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Van Velde, Bram

*1895 Zoeterwoude (NL) – †1981 Grimaud (FR)

Der Niederländer Bram van Velde absolviert zunächst eine Ausbildung als Innendekorateur, bevor er seiner Berufung nachgeht und durch lange Aufenthalte in der Künstlerkolonie Worpswede schließlich ein bedeutender Maler und Grafiker wird. Vor seinem späteren Umzug nach Paris entstehen expressive Landschaften und Stillleben. Mit der Zeit werden seine Arbeiten in Gestik und Motiv zunehmend abstrakter. 
 
Die Besonderheit seiner Werke liegt darin, dass seine oft geometrischen Formen malerische Anmutungen nicht ausschließen. Sein Stilmittel ist ein leuchtendes Kolorit und eine klare Linearität. Die Blickführung des Betrachters lässt er somit unbeschwert seinen informellen Kompositionen folgen. Mittels starken Linien beschreibt er Farbflächen und lässt so eine ausdrucksstarke, bewegte Formsprache entstehen. Nicht selten meint man, in seinen Bildern Gegenständliches zu erkennen und versucht gespannt, seine malerische Sprache zu verstehen. Van Velde gelingt es jedoch treffend, uns in diesem Spannungsverhältnis zwischen Abstraktion und Figuration zu halten und seine geheimnisvolle Komposition nicht entschlüsseln zu lassen. Wege können benannt, Formen erkannt und im nächsten Moment eines neuen Blickes wieder verloren werden.
 
Auf diese spannende Art und Weise schuf Bram van Velde neben einer Vielzahl von Gemälden auch beeindruckende Druckgrafiken. Seine enge Beziehung zu Samuel Beckett war hierbei ein großer Einfluss.




Bram van Velde: "Crime d'une nuit" Original Lithographie signiert 1973

Original-Farblithographie auf Arches Bütten, handsigniert (Rivière Nr. 91)

375,00 €


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Bram van Velde: "Hommage" Original-Lithographie Maeght, 1982

Original-Farblithographie für das Portfolio "Hommage à Aimé et Marguerite Maeght"

125,00 €


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