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Ubac, Raoul

*1910 Köln (Deutschland) – †1985 Dieudonné (Frankreich)

Seine künstlerische Laufbahn begann Raoul Ubac als Maler, Fotograf und Bildhauer. So beachtenswert wie außergewöhnlich waren - und sind es bis heute -  insbesondere seine Meisterstücke der Druckgrafik im Stil des Surrealismus und der “Nouvelle École de Paris”.
 
Die ersten Jahre seiner Kindheit verbrachte Ubac in Köln, zog jedoch bald mit seiner Familie nach Belgien, der Heimat seiner Mutter. Mit Anfang 20, auf seinen teils abenteuerlichen Reisen durch Europa, erlernte er viele unterschiedliche und spannende gestalterische Techniken, die seinem Werk noch aus heutiger Sicht zugute kommen. Vor allem aber entwickelte er schon in dieser Phase seine Liebe zu “komponierten Steinen”, die sein Leben lang anhalten sollte.
 
Begleitend zu seinem Kunststudium, für das er nach Deutschland zurückkehrte, stellte Ubac  bereits 1933 erstmals Fotografien, Zeichnungen und Druckgrafiken aus, die surrealistisch anmuten. 1934 bis 1942 arbeitete er nach seinen Reisen hauptsächlich als Fotograf für die Zeitschrift “Minotaure” in Paris. In dieser Umgebung nahm er den Surrealismus begeistert auf. Die Zusammenarbeit mit Dichtern wie André Frénaud, Claude Esteban und Yves Bonnefoy ließ ihn einige ihrer Werke mit Originalgrafik ausstatten, die er Ende 1930er Jahre dann auch in angesehenen Pariser Galerien präsentierte.
 
So entstanden surrealistische Werke wie “Tete du mannequin”, das Foto eines Modells, das aus alltäglichen Objekten besteht, und “La Conciliabule”, eine Fotocollage aus Frauenakten. Nicht weniger experimentell ging er mit dem Medium der Farblithographie um. “Three seated Nudes” ist eine seiner bekanntesten Lithographien. Ab 1940 wendet er sich von der Fotografie und dem Surrealismus ab. Er malt zunehmend abstrakter. Diese Werke lassen ihn 1952 auf der documenta II in Kassel Anerkennung gewinnen. Nach vielen weiteren, erfolgreichen Jahren, in denen er seine internationale Bekanntheit bis in die USA ausdehnen wird, stirbt Ubac 1985 in Frankreich. Einzigartig ist noch heute die Vielfalt seines künstlerischen Schaffens, die vor allem in seinen experimentellen und fortschrittlichen Techniken der Druckgrafik zu sehen ist.




Raoul Ubac: "Torso" Original-Lithographie für Maeght und Redfern, 1966

Abstrakte Darstellung eines weiblichen Körpers, Original-Farblithographie auf Chiffon de Mandeure Büttenkarton


125,00 €


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Raoul Ubac: Abstrakte Original-Lithographie "Hommage" Maeght, 1982

Original-Farblithographie für das Portfolio "Hommage à Aimé et Marguerite Maeght"

75,00 €


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Raoul Ubac: "Limites" Original-Lithographie 1964, Maeght Paris

Original-Farblithographie des belgischen Künstlers für "Fondation Maeght"

75,00 €


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