Ihr Warenkorb ist leer.

Hartung, Hans

*1904 Leipzig, Deutschland – †1989 Antibes, Frankreich

Hans Hartung wurde 1904 in Leipzig geboren und zählt bis heute zu den bekanntesten Künstlern der französischen Kunstszene. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und der Philosophie in Leipzig wechselte er, durch die Beschäftigung mit Zeichnungen von Kandinsky ausgelöst, an die dortige Kunsthochschule. Schon früh interessierte sich Hartung für die ungegenständliche, abstrakte Malerei und entwickelte eine Leidenschaft für Zeichnung und verschiedene Techniken der Druckgrafik, hauptsächlich Radierungen und Lithographien. Er vereinte die damaligen Strömungen von lyrischer Abstraktion, informeller Kunst und abstraktem Expressionismus in seinem visuellen Vokabular und entwickelte eine unverwechselbare Form- und Bildsprache.
 
Die Technik des Tiefdrucks nutzte Hartung für viele grafische Arbeiten. Er arbeitete vorzugsweise helle Hintergründe, auf denen er schwarze energische Streifen laufen ließ. Sein unfigürlicher Stil ist geprägt von einem klaren Spiel mit schwarzen Linien, die nicht selten wie asiatische Tuschezeichnungen anmuten. Mittels vertikalen Farbstreifen formierte er eine individuelle Kalligraphie mit persönlicher Ausdruckskraft in Spontaneität und Bewegung. Er arrangiert die Elemente gekonnt durch Überlagerung zu einer einzigartigen Tiefenwirkung, die eine dynamische, sowie räumliche Konstruktion vor dem Auge des Betrachters erzeugen.
 
Sein malerisches und zeichnerisches Werk sowie über 600 Druckgrafiken ließen Hartung nachhaltige, internationale Bekanntheit erfahren. Er war Teilnehmer der documenta I, II und III in Kassel und wurde 1960 zum Preisträger der Biennale in Venedig gekürt. Hans Hartung starb am 7. Dezember 1989 in Antibes.


Hans Hartung: "L 1973-53" Original-Lithographie signiert, Erker-Presse

Komposition in bläulichem Schwarz auf BFK Rives Bütten, handsigniertes H.C.-Exemplar mit Erker-Trockenstempel

675,00 €


( exkl. MwSt., zzgl. Versand )

 Details
Preise zzgl. Versandkosten