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Beaudin, André

*1895 Mennecy, Frankreich – †1979 Paris, Frankreich

Das beachtliche Oeuvre des französischen Künstlers André Beaudin umfasst Malerei, Bildhauerei und Druckgrafik. Beaudin studierte an der École des Arts Décoratifs in Paris, bevor er als Soldat im Ersten Weltkrieg dienen musste. Nach seiner Rückkehr widmete er sich ganz und gar der Malerei, lernte berühmte Künstler wie Juan Gris kennen und ließ sich von Henri Matisse inspirieren. Seine damals kubistischen Arbeiten wurden von dem Kunstkritiker Tériade aufgespürt. Sein neuer Sammler ließ ihn zu den einflussreichsten Künstlern der Pariser Schule gehören.
 
Die aus den 20er Jahren stammenden, kubistisch anmutenden Werke von Beaudin sollten sich schon bald in weichere, organisch geschwungene Formen und energetische Kompositionen mit Motiven aus seinem Umkreis entwickeln. Diese alltäglichen Eindrücke übertrug er ebenso auf die Formensprache seiner Keramiken, Wanddekorationen und Skulpturen, als auch auf seine Werke aus dem Bereich der Druckgrafik. Er entwarf Lithographien, die selbst in ihrer zurückhaltenden Schwarzweiß-Färbung vor Kraft in dynamischer Komposition der fließenden Figuren leuchten und uns spannende Geschichten aus Beaudins Umgebung erzählen. Seine kubistischen Aquatintaradierungen hingegen ziehen uns durch ihre ausgeklügelte Kolorierung in den Bann.
 
André Beaudin nahm 1955 an der documenta I und 1959 an der documenta II in Kassel teil. Seine Arbeiten finden noch immer große internationale Anerkennung. Große Teile des seines Werks sind heute in der ständigen Sammlung der Kunstmuseen in Lille und Nantes zu sehen.


125,00 €

André Beaudin: Original-Lithographie "Feuilles évadées" 1972, Mourlot

Abstrakte Farblithographie, Stillleben mit hellgrünen Blättern und Spinnennetz auf Büttenpapier

125,00 €


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